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Pierre-Robin-Sequenz

Die Pierre-Robin-Sequenz, benannt nach dem französischen Zahnarzt Pierre Robin ist eine embryonale Entwicklungsverzögerung mit folgenden Auswirkungen:

Mikrogenie bedeutet die kleinere Ausbildung des Unterkiefers, der dadurch auffallend verkürzt wirkt.

Mit Glossoptose ist das Zurücksinken des Zungengrundes maximal bis zur hinteren Rachenwand des Kindes gemeint. Dieses ist die Folge der bei der Pierre-Robin-Sequenz meist ausgedehnten, also besonders breiten Gaumenspalte. Beim PRS ist nicht nur der Hartgaumen und das Gaumensegel fehl gebildet (nicht miteinander verbunden), sondern auch die hintere Nasenscheidewand (Vomer).