Jugendseminar 2008 |
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| Bericht von Lisa ! Dieses Jahr war es für mich zum ersten Mal soweit; das Seminar für jugendliche Selbstbetroffene in Wetzlar. Ich war ziemlich aufgeregt als ich mit dem Zug in Wetzlar angekommen bin, wurde aber sofort sehr herzlich begrüßt. Am selben Abend ging's noch zum gemeinsamen Essen in die Sportjugend und dann sind wir alle zusammen zur Eisdiele Eis essen gegangen. Am Abend haben wir noch ewig zusammen gesessen und gequatscht. Umso mühsamer war dann am nächsten Morgen das Aufstehen. Gleich nach dem Frühstück ging's auf nach Wetzlar. Nach der Ankunft haben wir erst mal die Enten Babys in der Lahn bewundert, bevor es dann hieß: Auf zum Eiertauschen! Die Aufgabe war es, ein hart gekochtes Ei gegen einen Gegenstand mit einem höheren Wert einzutauschen. Am Schluss sollten wir etwas Dekoratives oder Praktisches für unser Grillen am Abend haben. Unsere Ausbeute war echt großartig! Wir hatten: Blumen, Kerzen, Teelichthalter, Messer, Grillbesteck, Gemüse und sogar Grillkohle. Nach dem Mittagessen sind wir nach Gießen gefahren, um dortauf der Lahn Kanu zu fahren. Die Schwimmwesten waren zwar nicht besonders schick, aber tragen mussten wir sie trotzdem alle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Verteilung der Aufgaben und nachdem ein paar Plätze getauscht wurden, ging es auf dem Rückweg eigentlich ganz gut, und wir kamen ziemlich geschafft wieder in Gießen an. Nachdem wir alle geduscht hatten, ging es dann mit guter Musik von Thomas von einer Rockband dem Grillen zu. Die Dinge,die wir am Vormittag getauscht hatten, wurden ausgiebig bewundert und bestaunt. Spät am Abend hatten wir dann fertig gerillt und ielen todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen war dann noch Klettern in der Sporthalle angesagt und danach eine Abschlussrunde, wo wir alle sagten: „Naklar kommen wir wieder!“ Dann ging's noch mal zum Eisessen, dann Mittagessen und schließlich war der große Abschied. Ich freu mich schon richtig auf nächstes Jahr, vielleicht dann auch mit ein paar neuen Leuten! Eure Lisa ! |
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| Bericht von Natascha Am Freitag, den 27. Juni ging es los. Ich hatte mich schon eine Weile auf das Seminar gefreut, war aber auch ein wenig aufgeregt, ob auch alles klappen würde und wie das alles laufen würde. Mir war klar, dass sich die meisten anderen schon kennen würden. Das machte es nicht gerade leichter. Als mich dann allerdings schon in Wetzlar am Bahnhof das erste Mädchen (Farina) ansprach, dachte ich mir, dass es doch nur gut werden könne. Nervosität!? Keine Spur mehr! Zusammen machten wir uns dann auf die Suche nach Herbert, der uns abholen wollte. Der wartete auch schon auf uns. Da ein drittes Mädchen noch einen Zug später kommen sollte, warteten wir in einer Kneipe, tranken gemütlich einen Kaffee und unterhielten uns über das bevorstehende Wochenende. Dann kam auch schon der nächste Zug und wir fuhren zur Sportjugend, wo die meisten schon längst angekommen waren. Da wir schon ziemlich spät ankamen, stellten wir nur kurz unser Gepäck ins Haus und gingen zum Essen. Kaum drin angekommen, sprach mich auch schon das nächste Mädchen an. Ich setzte mich ziemlich verwundert, aber trotzdem ganz froh, mit zu ihr, Heiko und Sabine an den Tisch zum Essen. Nach dem Essen hatten wir erst einmal Zeit für uns, um uns ein wenig zu beschnuppern und die Zimmer wohnlich zumachen. Gegen Abend gingen wir dann erst in den Gruppenraum und stellten uns dann erst selbst, später gegenseitig, vor. Danach gingen wir nach draußen, um uns alle untereinander richtig kennen zu lernen und dann Eis zu essen. Neue Kontakte zu knüpfen war dann doch viel einfacher, als ich es mir zuvor gedacht hatte. Abends saßen dann noch viele zusammen, ob nun Jugendliche oder junge Erwachsene, alle unterhielten sich super. |
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| Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück und
einer kurzen Besprechung los nach Wetzlar in die Stadt um eine Aufgabe
zu bewältigen. 'Was jetzt wohl kommt' dachte bestimmt nicht nur
ich. Sabine machte es bis zum Schluss sehr spannend. „Ihr
müsst Eiertauschen gehen.“ Erst war ich skeptisch, dann aber
verstand ich die Aufgabe. Wir mussten in Zweiergruppen zusammen gehen
und Privatpersonen bzw. Verkäufer/innen fragen, ob sie etwas mit
uns tauschen würden. Eine Stunde 30 Minuten hatten wir Zeit. Und
diese Zeit reichte auch aus. Wir tauschten ein Ei gegen Servietten,
Servietten gegen Luftballons usw. Am Ende hatten wir den Wert der Eier
mindestens verzehnfacht und eine Menge Spaß dazu. Nach unserer Aufgabe ging es zurück zur Sportjugend. Beim Mittagessen war es ziemlich leer. Die jungen Erwachsenen waren beim Klettern, weshalb wir alleine aßen. Nach dem Essen ging es ab nach Gießen. Kanufahren war angesagt. Nachdem die Boote eingeteilt waren, natürlich von uns, und die Schwimmwesten sicher saßen, ging es auch schon los. Die vorderen Boote lieferten sich mit der Zeit ein ziemliches Wettrennen. Die hinteren Bootfahrer gingen lieber schwimmen... Nachdem die Boote wieder trocken und die letzten Schwimmer an Land waren, ginges zurück in die Sportjugend. |
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Dort bereiteten wir alles für einen gemütlichen Grillabend vor. Naja, eigentlich haben wir größtenteils nur dekoriert, aber wir haben uns Mühe gegeben! Gegen Abend, als die jungen Erwachsenen auch wieder sicher und ganz vom Klettern da waren, wurde von Herbert gegrillt und von allen anderen mit Freuden gegessen, LECKER!!! Als es später am Abend wurde kam auch noch Thomas, Mitglied einer Rockband und Selbstbetroffener, und machte Musik. Einige der Seminar- teilnehmer trauten sich sogar, selbst mit zu singen. Leider war mit der nicht einmal so lauten Musik gegen 00.15 Uhr schon wieder Schluss, da die Polizei kam und um Ruhe bat. Am Abend fingen die, die früher gehen mussten, auch schon an Pappteller zubeschriften. Die Idee war, dass jeder etwas Positives über den anderen aufschreibt. Eigentlich war das für den nächsten Morgen geplant, aber nur weil ein paar Teilnehmer schon gehen mussten, wollten wir die doch nicht weglassen. |
| Am nächsten Morgen waren beim Frühstück schon nicht mehr alle da. Die ersten mussten schon in der Frühe wegen anderen Verpflichtungen weg, was ich sehr schade fand. Nach dem Frühstück wurden die letzten Adressen ausgetauscht und Teller beschriftet. Nun mussten auch schon wieder die Zimmer geräumt und die Betten abgezogen werden. Dann gab es für uns noch die Möglichkeit an der hauseigenen Kletterwand zu klettern, was für mich zwar schön anzusehen, aber trotzdem nicht unbedingt geeignet war. Nach dem Klettern gab es auch schon wieder Mittagessen. | ![]() |
| Danach brachen wieder einige auf. Das Gelände der
Sportjugend wurde immer leerer, und es lag eine Aufbruchsstimmung in
der Luft. Es war wirklich schade, all die neuen Bekanntschaften wieder
verabschieden zu müssen. Trotzdem war es ein super schönes,
tolles und ereignisvolles Wochenende, und ich habe fest vor,
nächstes Jahr wieder zu kommen. Also bis hoffentlich nächstes
Jahr. Eure Natascha ! |
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Abenteuer Jugendseminar 2007! |
| Jugendseminar, was ist das? Im Internet hatte ich gelesen, keine Schule und Spaß werden wir jede Menge haben. Ich weiß nicht! Ich traute mich trotz alledem und hatte mich angemeldet. |
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Am 13.Juli
2007 war es dann soweit, auf nach Wetzlar. Es
war schon sehr spannend, was wird mich erwarten, wie sind die anderen?
Meine
Güte was ging mir alles durch den Kopf. In Wetzlar abgekommen, fuhren wir erst zum Bahnhof um noch andere Seminarteilnehmer mitzunehmen. Schade, alles Teilnehmer für das junge Erwachsene Seminar. Jetzt weiter zur Sportjugend. Hier wurden wir von Regine begrüßt und bekamen unsere Zimmer. Nach und nach trudelten alle ein und unsere kleine Gruppe war komplett. 7 Mädchen und 6 Jungen. Nach dem Abendessen trafen wir uns im Gruppenraum, Sabine und Herbert sagten uns wie das Wochenende ablaufen wird und was sie alles mit uns vorhaben. |
| Wir stellten
uns gegenseitig vor und machten einige lustige Spiele. Zum
Abschluss des Tages ging es in die nahe Eisdiele. Coole Sache, so kann
es
weitergehen. Es ist Samstag Morgen, auf zum Frühstück. Hier war es schon nicht mehr so ruhig, man kannte sich mittlerweile und hatte sich einiges zu erzählen. Nach dem Frühstück trafen wir uns im Gruppenraum: "Wir fahren jetzt gleich nach Wetzlar und machen einen Eierlauf" meinte Sabine. Also in die Autos und auf ging’s. Am Dom war Endstation, was kommt jetzt? Eierlauf, ich lasse mich überraschen! Sabine erklärte uns nun den Eierlauf. In kleine Gruppen aufgeteilt bekam jede Gruppe ein Ei, das sollte vom Schillerplatz zum Dom transportiert werden. |
| Wäre ja einfach, nur wir durften die Eier nicht anfassen. Schauen wir mal, dass wir Passanten finden die das für uns erledigen. Wen spreche ich denn mal an. Da kommt jemand, Mensch geht ja einfacher als gedacht, unser Ei ist unterwegs. Als nach ca. 30 Minuten alle am Dom waren durften wir in kleinen Gruppen durch die Altstadt spazieren. | ![]() |
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Nach dem Mittagessen kam es zum Highlight. Wir gingen zum Hochseilgarten. Jeder erhielt seine Schutzausrüstung. Wir sahen wirklich zum Schießen aus, Sicherheitsgurt, Helm und Handschuhe. Nach einer kurzen Einweisung durften wir alles erkunden. Irre Sache, bis auf 13 Meter Höhe Podeste, Seile, Brücken, Tarzansprünge und Seilbahnen. 4 Stunden Spaß ohne Grenzen. |
| Zum Abendbrot wollten wir noch mit der Gruppe der jungen Erwachsenen grillen, einfach ein super toller Tag, besser geht es nun wirklich nicht. Oder vielleicht doch? Zum krönenden Abschluss tauchte wie aus dem nichts Thomas von der Rockband Tomess auf. Gitarre, Musikanlage alles vorhanden. Also gut meine Gitarre auch aus dem Zimmer geholt und es kann losgelegt werden. Vom Rock über Pop und Schlager, wir versuchten alles. Einige von uns sangen sogar über Mikrofon. |
| Ein wenig
müde fanden wir uns am Sonntagmorgen wieder zum
Frühstück ein. Den
Vormittag verbrachten wir im Gruppenraum mit einigen Spielen. So bekam
jeder
einen Pappteller auf den Rücken und jeder schrieb einen kurzen
Spruch darauf.
Meinen Teller habe ich mir als Erinnerung an ein spitzen Wochenende
aufgehoben. Als es nach dem Mittagessen ans Verabschieden ging, waren wir uns einig, nächstes Jahr treffen wir uns alle wieder. Vielleicht kommen ja noch einige andere Jugendliche dazu, ich auf jeden Fall bin wieder mit dabei. |
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Also denkt daran, im Juni 2008 in Wetzlar. Euer Heiko ! |









